Von der Antragsstellung bis zur endgültigen Umstellung vergehen in der Regel vier bis zehn Wochen. In Ausnahmefällen, beispielsweise bei Umzug in eine neue Wohnung kann der Wechsel auch schneller gehen, bzw. sogar bis zu sechs Wochen rückwirkend zum Einzugsdatum erfolgen. Länger dauern kann es hingegen, wenn der aktuelle Stromvertrag noch läuft und kein Sonderkündigungsrecht für den Kunden besteht. Dann beginnt der neue Vertrag erst nach Ablauf des alten. Wichtig: während der Umstellung läuft der Strom durchgehend weiter.
Einen Neukundenbonus erhalten Sie üblicherweise am Ende des ersten Belieferungsjahres. Der Bonus wird mit der ersten Jahresabrechnung verrechnet oder ausgezahlt. Voraussetzung für den Erhalt eines Neukundenbonus ist meist, dass Sie in den letzten sechs Monaten keinen Vertrag mit dem Versorgungsunternehmen geschlossen haben.
Abhängig vom Energieversorger wird ein Sofortbonus bereits zwischen vier und zwölf Wochen nach Lieferbeginn ausgezahlt. Voraussetzung für den Erhalt eines Sofortbonus ist meist, dass Sie in den letzten sechs Monaten keinen Vertrag mit dem Versorgungsunternehmen geschlossen haben.
Diesen Bonus erhalten Sie exklusiv bei CHECK24, wenn Sie in letzten sechs Monaten noch keinen Vertrag mit Ihrem Versorger geschlossen haben. Der Bonus wird im Zeitraum zwischen vier und zwölf Wochen nach Zustandekommen des neuen Vertrags überwiesen.
Beide Bonusarten wollen Neukunden für den Wechsel belohnen. Während der klassische Neukundenbonus in der Regel nach dem ersten Belieferungsjahr mit der Jahresrechnung verrechnet oder ausbezahlt wird, wir der Sofortbonus kurzfristig nach Lieferbeginn (vier bis zwölf Wochen) an den Neukunden überwiesen. In einigen Fällen übernimmt CHECK24 die Auszahlung des Sofortbonus an die Kunden.
Der Bonus wird nach 12 Monaten Belieferungszeit ausbezahlt. Wenn Kunden nach dem ersten Belieferungsjahr wieder kündigen, sollten sie darauf achten, dass sie die vollen 12 Monate von dem Versorger beliefert wurden. Deshalb sollten sie genau auf die Kündigungsfristen achten.
Wenn der Wechselantrag bereits von CHECK24 an den neuen Anbieter übermittelt ist, können Verbraucher direkt beim Versorger ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Kontaktdaten des Anbieters finden Sie auf dem Wechselantrag. Ist der Antrag noch nicht übermittelt, kann er noch von unseren Kundenbetreuern storniert werden.
In der Regel nimmt der neue Versorger bereits ein bis fünf Tage nach dem der Übermittlung des Wechselantrags Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie einen Online-Tarif abgeschlossen haben, erhalten Sie die Vertragsunterlagen und alle weitere Korrespondenz per E-Mail. Ist es kein reiner Online-Tarif werden die Unterlagen per Post versendet. Wenn Sie nach mehr als einer Woche noch keine Eingangsbestätigung Ihres Anbieters erhalten haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren neuen Versorger.
Für den Anbieterwechsel wird der Zählerstand nicht benötigt. Dieser wird in der Regel von dem neuen Anbieter abgefragt. Für den Wechsel ist neben den Grunddaten, wie Name, Adresse und Geburtsdatum, die Zählernummer erforderlich. Diese finden Sie auf dem Stromzähler oder auf Ihrer letzten Rechnung.
Für Wärmepumpen gibt es spezielle Tarife, die in den meisten Fälle nur von den jeweiligen Grundversorgern angeboten werden. Deshalb ist ein Wechsel in den meisten Fällen nicht möglich. Einige wenige Alternativanbieter bieten auch Spezialtarife an. Um zu erfahren, ob der Wunschanbieter Ihre Wärmepumpe beliefern kann, lohnt sich ein Blick in die AGBs. Finden Sie die Informationen nicht auf Anhieb, helfen Ihnen gerne unsere Kundenbetreuer weiter.
Wer einen Nachtspeicherheizung hat und Nachtstrom beziehen möchte, kann in der Regel nur von der Grundversorgung beliefert werden. Deshalb ist ein Wechsel in den meisten Fällen nicht möglich. Nur wenige Alternativanbieter bieten Nachtstrom-Tarife an. In den AGBs der Anbieter können Sie erfahren, ob Nachstrom erhältlich ist. Finden Sie die Informationen nicht auf Anhieb, helfen Ihnen gerne unsere Kundenbetreuer weiter.
Nicht jeder Versorger kann einen Doppeltarifzähler beliefern. Um zu erfahren, ob eine Belieferung möglich ist, sollten Sie die AGBs Ihres Wunschanbieters lesen oder Sie wenden sich an unsere Kundenbetreuung.
Wer den Umzug nutzen will, um den Energieanbieter zu wechseln, kann dies problemlos tun. Geben Sie in Ihrem Wechselantrag an, dass es sich um einen Neueinzug handelt und vermerken Sie das Einzugsdatum. Da ein Wechsel drei bis zehn Wochen dauern kann, sollte der Antrag frühzeitig gestellt werden. Anderenfalls springt in der Zwischenzeit der örtliche Grundversorger ein und erstellt eine Abrechnung für die Übergangsphase. Sie stehen also auch bei einem Wohnungswechsel niemals ohne Strom da. Egal ob Grundversorger oder Alternativanbieter: Bei einem Umzug sollten Sie selbst kündigen.
Wenn Sie sich vor Ihrem Umzug in der Grundversorgung befinden, können Sie Ihren Grundversoger zwei Wochen vor Auszug kündigen. Das ist gesetzlich festgelegt.
Falls Sie einen Laufzeitvertrag mit einem alternativen Anbieter abgeschlossen haben, sollte Sie die AGBS noch einmal durchlesen. Üblicherweise besteht eine Extraklausel für den Umzug. Die meisten Anbieter gewähren bei einem Umzug ein Sonderkündigungsrecht. Aber Achtung: Eventuelle Bonusauszahlungen, die erst ab einer bestimmten Lieferzeit gewährt werden, entfallen dadurch meist.
Manche Versorger bieten auch an, dass man den Vertrag an den neuen Wohnort mitnehmen kann. Wer dies vorhat, sollte sich spätestens sechs Wochen vor dem Umzug bei seinem Anbieter informieren.
Bei einem Anbieterwechsel kündigt in der Regel der neue Versorger für Sie. Nur in diesen zwei Ausnahmefällen sollten Sie selbst kündigen: Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung oder eines Umzugs in Anspruch nehmen oder wenn Ihr Laufzeitvertrag in weniger als vier Wochen abläuft.
In der Regel geht ein Anbieterwechsel problemlos über die Bühne. Doch in manchen Fällen kann der neue Versorger die Belieferung nicht übernehmen: Wenn Sie vertraglich noch an Ihren Vorversorger gebunden sind, können Sie erst nach Ablauf der Laufzeit wechseln. Auch Verbraucher, die sich im ausländischen Netz befinden, etwa in Grenzregionen zu Österreich oder der Schweiz, können häufig nicht zu einem deutschen Anbieter wechseln. Auch aufgrund einer Bonitätsprüfung durch den Versorger kann es sein, dass der Antrag abgelehnt wird.
Die CHECK24-Richtlinien zum Verbraucherschutz wurden festgelegt, um Sie bei einem Anbieterwechsel abzusichern. Sie helfen Ihnen dabei möglichst verbraucherfreundliche Tarife zu finden. Im Stromvergleich werden automatisch nur Tarife angezeigt, die diesen Richtlinien entsprechen. So werden etwa nur Angebote aufgelistet deren Neukundenboni nicht über das wahre Preisniveau hinwegtäuschen. Zudem müssen alle Steuern und Abgaben bereits in den Preisen miteingerechnet sein.
Bei den meisten Versorgern können Sie bereits bis zu 6 Monate im Voraus Strom bestellen.
Um herauszufinden welche Tarife an Ihrem Wohnort erhältlich sind, müssen Sie Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch angeben. Anschließend werden alle verfügbaren Angebote aufgelistet. Wenn Sie Ihre Suche verfeinern möchten und sich zum Beispiel für Ökostrom interessieren, können Sie die Suchfilter entsprechend anpassen.
Die CHECK24-Richtlinien zum Verbraucherschutz wurden festgelegt, um Sie bei einem Anbieterwechsel abzusichern. Sie helfen Ihnen dabei möglichst verbraucherfreundliche Tarife zu finden. Im Stromvergleich werden automatisch nur Tarife angezeigt, die diesen Richtlinien entsprechen. So werden etwa nur Angebote aufgelistet deren Neukundenboni nicht über das wahre Preisniveau hinwegtäuschen. Zudem müssen alle Steuern und Abgaben bereits in den Preisen miteingerechnet sein.
Damit Sie Tarife zu fairen Bedingungen finden, ist der Tarifrechner voreingestellt. Bei den empfohlenen Einstellungen werden nur Angebote angezeigt, die den CHECK24-Richtlinien entsprechen. Sie weisen eine monatliche Zahlweise, eine maximale Laufzeit von zwölf Monaten und eine Preisgarantie von mindestens einem Jahr auf. Zudem werden keine Pakettarife aufgelistet und die jeweiligen Anbieter wurden von anderen Kunden weiterempfohlen. Wenn Sie die Sucheinstellungen auf Ihre Bedürfnisse anpassen möchten, können Sie den Menüpunkt „Individuelle Einstellungen“ wählen, so erhalten Sie alle am Wohnort verfügbaren Tarife.
Bei einem Pakettarif kaufen Sie eine gewisse Menge (ein Paket) an Kilowattstunden zu einem festen Preis. Auch wenn Sie über das Jahr hinweg weniger Kilowattstunden verbrauchen, müssen Sie den Preis für das ganze Paket bezahlen. Wenn Sie hingegen mehr verbrauchen, wird nach einem Mehrverbrauchs- Arbeitspreis abgerechnet, der üblicherweise viel höher ist als der normal angebotene Arbeitspreis.
Ein Pakettarif ist daher nur für Verbraucher geeignet, die ihren Stromverbrauch exakt einschätzen können und seit Jahren eine konstante Energiemenge verbrauchen.
Die Zählernummer finden Sie auf Ihrer letzten Jahresrechnung oder direkt auf Ihrem Stromzähler. Diese befinden sich entweder in der Wohnung oder in den Kellerräumen. Die Zählernummer ist eine feststehende, sich nicht verändernde Nummer mit vier bis 16 Ziffern. Sie steht meist über oder unter einem Strichcode. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Zählerstand. Der Zählerstand verändert sich je nach Energieverbrauch und gibt die aktuelle Zahl der bisher verbrauchten Kilowattstunden an.
Ihre Kundennummer finden Sie auf der letzten Jahresrechnung Ihres derzeitigen Anbieters. Sie wird häufig auch als Vertragskontonummer bezeichnet.
Durch Eingabe der Bankverbindung können Sie bequem am Lastschriftverfahren teilnehmen. Ihr neuer Energieanbieter bucht jeden Monat pünktlich den vertraglich vereinbarten Abschlag von Ihrem Konto ab. Lästiges monatliches Überweisen wird damit überflüssig. Zudem können eventuelle Bonusauszahlungen auf das angegebene Konto überwiesen werden. Einige wenige Versorger bieten auch an, dass Verbraucher ihren Monatsabschlag selbst überweisen können. Häufig wird dafür aber eine Bearbeitungsgebühr erhoben.
Es gibt verschiedene Preisgarantien. Die meisten Anbieter bieten eine Preisfixierung für einen gewissen Zeitraum an. Diese umfasst in der Regel alle Preisbestandteile mit Ausnahme aller Steuern und staatlichen Abgaben (z.B. EEG-Umlage). Mit einer langen Preisfixierung, die idealerweise für die gesamte Vertragslaufzeit gilt, bleiben Verbraucher möglichst lange vor extremen Preisschwankungen geschützt. Weniger häufig sind die Netto- oder Bruttopreisgarantie. Eine Nettopreisgarantie beinhaltet alle Preisbestandteile ausschließlich der Mehrwertsteuer sowie der Stromsteuer. Eine Bruttopreisgarantie hingegen umfasst alle Preisbestandteile inklusive eventueller Steuererhöhungen oder Abgaben.
Seit dem von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg nach der verheerenden Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011, sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch. Viele Stromversorger haben bereits klimafreundliche Tarife im Angebot, die oftmals gar nicht mehr teurer sind, als bei konventionellem Strom. Viele  Kunden wollen deshalb auf den sogenannten grünen Strom umstellen, sind aber oftmals noch unsicher. Erfahren Sie mehr zur Herkunft von Ökostrom, den Zertifizierungen und wie der Umstieg dem Klima nutzt.
Der Strom wird hierzulande seit Jahren immer teurer. Viele Stromkunden fragen, woran das liegt. Einen Aufschluss bietet hier die Betrachtung der einzelnen Strompreis-Bestandteile. Dabei zeigt sich, dass hier auch der Staat eine maßgebliche Rolle spielt, da einige Bestandteile von ihm vorgegeben sind. Auf unserer Übersichtsseite sehen Sie, welche Faktoren den Strompreis beeinflussen.